Warum du ein Genie bist

Ich habe Neuigkeiten für dich: Du bist mindestens genauso intelligent wie Albert Einstein. Das glaubst du mir nicht? Aber es stimmt wirklich: Du könntest genauso gut Physik oder Mathematik verstehen wie er. Doch Einstein hat Physik nicht für die Note, für die Arbeit, für seine Eltern oder für das Bestehen des Jahres gelernt. Er hat Physik gelernt, weil es ihn begeisterte, faszinierte, interessierte! Einstein wollte wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält, sie begreifen. Für immer blieb er ein inneres, neugieriges Kind. Kinder an sich sind faszinierende und beneidenswerte Wesen. Sie haben eine unglaublich breite Spanne an Möglichkeiten, was sie machen möchten, da sie sich für alles begeistern lassen. Kinder können Künstler, Wissenschaftler, Redner werden oder die Welt verändern, weil in ihnen ein Geist wohnt, der von nichts und niemanden zu bändigen ist. Doch dafür muss es Kind bleiben, wenn es erwachsen wird.

Die Frage ist: Bist du noch ein Kind? Aber wie kann man das überprüfen? Geh an einem sommerlich schönen Abend in die Natur und blicke in die unendlichen Weiten des Universums. Bleibt dir in diesem Moment die Begeisterung aus? Dann tut mir es leid. Dann liegen an dir die Ketten, die dir das Schulsystem angekettet hat, geprägt vom Unterricht des sinnentleerten Stoffes geführt von gelangweilten Lehrern mittels uralter Methoden getaktet in zeitlich eng geschnürten Einheiten. Dein inneres Kind wurde gequält, bis es starb. Das System hat dich geformt zu einer funktionierenden Maschine, die sich in den Grenzen des Systems bewegt. Bist du darauf stolz? Wenn nicht, besteht Hoffnung, denn dann lebt das innere Kind noch in dir. Auch meine Hand hast du mein Freund, wir lassen dich nicht in Stich! Bewege dich, denn nur so kannst du am eigenen Leib erfahren, dass du eigentlich in Ketten liegst!

Dr. Michio Kaku, einer der berühmtesten theoretischen Physiker, erzählte einst folgende Geschichte:
Seine Tochter musste eine Geologiearbeit bestehen und sich all die Fakten und Zahlen zu Mineralien und Kristallen merken. Nachdem sie die Arbeit geschrieben hatte, ging sie zu ihrem Vater und fragte ihn: „Dad, wieso will eigentlich irgendjemand Wissenschaftler werden?“ Für ihn der erniedrigendste Moment seines Lebens. Es war für ihn so demütigend, dass er sich in seiner Vorstellung ausmalte, das Geologiebuch zu nehmen und auseinanderzureißen, weil er merkte, wie sehr das Schulsystem die Neugier der Kinder zerstört, die Begeisterung, die Motivation.

Also lasst uns etwas daran ändern. Lasst uns begeistert sein von der Welt, von allem, was wir erleben, für jede Erkenntnis, die wir gewinnen, für jede Lektion, die wir lernen. Gehen wir los zu den anderen Kindern, treffen wir uns. Lasst uns am Lagerfeuer an einem kühlen Sommerabend sitzen und uns gegenseitig von unseren Erlebnissen erzählen, uns einander danken für interessiertes Zuhören, zum Staunen bringende Erkenntnisse, zum Mitdenken, zum bloßen Beisammensein. Bewahre das Kind in dir, denn du bist es, der Vielfalt schafft, die Welt voranbringt, neue Werke kreiert. Lasst uns die Ketten durchbrechen!

Erwachsenen Systemanhängern fällt dies schwer, da sie die Welt außerhalb ihrer Systemgrenzen nicht kennen. Sie wollen dich unten halten, dir sagen, dass du ein Wunschdenker bist, dass du auf dem Boden der Tatsachen bleiben sollst, ein Idealist bist, der vom „echten Leben“ keine Ahnung hat. Sie werden dir ihre begrenzten Perspektiven solange eintrichtern, bis sie denken, dass du überzeugt wurdest. Höre nicht auf diese toten Kinder. Vergiss das nicht!

In jedem Kind von uns steckt ein universelles Genie, welches du unbedingt fördern sollst. Sei dir über deine Stärke und Potentiale bewusst, entfalte deine Genialität in allen möglichen Bereichen, bleibe offen für alles Neue! Denn nur du entscheidest, wer du sein willst! Es mag sein, dass Einstein vielleicht mit 13 Jahren Analysis gelernt hat, weil er die Begeisterung dafür hatte und einen Mentor, der seinem Kind etwas zu Essen gab, anders die Lehrer, die ihn verhungern ließen. Aber das heißt nicht, dass du dies nicht kannst. Denn du kannst alles lernen, wenn du davon fasziniert bist. Du musst dir erst diese Tatsache auf der Zunge zergehen lassen, denn dann wirst du merken, dass du derjenige bist, der darüber entscheidet, ob du ein Instrument spielen, Mathematik beherrscht oder einen genialen Code programmieren kannst. Das heißt nicht, dass du auf dem Tablett servierte Identität nicht annehmen darfst, wenn sie dir schmeckt, aber dann heule nicht rum, wenn auf der Strecke bleibst, während andere weiterlaufen. Möge das Kind in dir sein.

Quellen, verwendetes Material, weiterführende Links und Inspirationen:
Universaldenker: „Der Grund, warum du ein Genie bist“ (09.06.2015)
Universaldenker: „Das Genie im Kind“ (20.06.2015)
ScienceBlogs: „Kinder werden als Genie geboren und von der Gesellschaft erdrückt“ (21.02.2012)

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